GENIA CHEF. CREDO

Solo Show

17. März – 13. April 2017 

 

Vom Post-Historismus zur Neo-Mythologie

Vom 16. März bis zum 13. April 2017 zeigt die Galerie Atelier Alen in Kooperation mit Nicole von VietinghoffScheel, Art Management erstmals Werke von Genia Chef.

In weiträumigen grandiosen Landschaftspanoramen stellt der Künstler sein Konzept der Neo-Mythologie vor. Genia Chef stellt bekannte Persönlichkeiten der Gegenwart und der Vergangenheit in absurde Zusammenhänge und spielt mit den historischen Epochen, was zu einer ambivalenten Aussicht auf neue Zusammenhänge wie in einem Vexierspiel von magischem Reiz führt. Die ironische Zuspitzung der Inhalte und ihre überraschende innovative Umsetzung in der Malerei geben die Faszination vom postfaktischen Zweifeln an der historischen Glaubwürdigkeit wieder, was seinerseits neue visuelle Mythologeme kreiert. Breiten Raum nehmen auch Arbeiten aus Genia Chefs Tagebuch-Zyklus „Archiv von Grenzzuständen“ ein, wo Kalligraphie und Malerei miteinander verschmelzen. Diese Serie wurde 2015 während der Biennale in Venedig gezeigt. Ein weiterer Themenkomplex mit dem Titel „MAGNUS“ ist dem Sexualwissenschaftler Dr. Magnus Hirschfeld gewidmet, der schon in den 1920er Jahren das Phänomen des Dritten Geschlechts erforscht hat. Genia Chef (*Aktjubinsk/UdSSR), lebt und arbeitet in Berlin, Studium an der Wiener Akademie (Goldener Fügerpreis), Ausstellungen u.a. 2011 „Glory of a New Century“, Solo Show im Staatl. Russischen Museum, St. Petersburg; 2013 Installation „Dead House“, 55. Biennale von Venedig; 2014 „The Blinding Light of History, Genia Chef, Ilya Kabakov and Oleg Vassiliev“, Univ. of New Mexico Art Museum, Albuquerque, USA, 2015 „Pavillon Telluria“, 56. Biennale von Venedig.